| 1912 |
Am
1. Juli 1912 trafen sich 15 Bürger aus Zweckel und Scholven und
gründeten den Schützenverein "Zweckel-Scholven"
(Leitung: Georg Klee). |
| 1919 |
1919
wurde durch die Tatkraft der Schützenkameraden Kormann, Müller,
Grünheit, Strangemann, Klee, W. Klopries, J. Holländer und
H. Grewer beim Gastwirt Klopries ein moderner 175-m-Stand eingeweiht. |
| 1920 |
Der
eigene Schießstand förderte das Vereinsleben und 1920 gehörten
dem Verein, der sich Schützenverein "Hubertus" Zweckel-Scholven
nannte, 70 Mitglieder an. Bis 1927 führte Georg Klee den Verein.
|
| 1927 |
Am
30. Oktober 1927 spaltete sich der Verein auf und die Leitung des
Zweckler-Schützen übernahm als 1. Vorsitzender zunächst
Theodor Kiekenberg. |
| 1928 |
Am
7. Oktober 1928 erhielt der Verein den Namen Bürgerschützenverein
"Hubertus" Zweckel und in der Generalversammlung am 9. Oktober
1928 wurde die Anschaffung einer neuen Fahne, einer Königskette
und die Durchführung eines Schützenfestes im August 1929
unter dem Vorsitz von Otto Spielhoff beschlossen. |
| 1929 |
Unter
dem Protektorat von Oberbergrat Neidhart wurde am 4., 5. und 6. August
1929 das erste Schützenfest des mittlerweile auf 150 Mitglieder
angewachsenen Bürgerschützenvereines "Hubertus"
Zweckel gefeiert.
Zum Auftakt des Festes wurde durch den Oberbürgermeister Dr.
Jovy die neu angeschaffte Fahne eingeweiht.
Beim Königsschießen konnte Schreinermeister Josef Holländer
den Vogel von der Stange holen. Mit Josef I. Holländer hatten
die Hubertusschützen einen neuen König, der Johanna I. Lindemann
zu seiner Königin wählte. |
| 1932 |
In
diesem Jahr wurde auf dem Gelände des Schützenbruders Mathias
Kiekenberg, dessen Schützenhof bereits Vereinsheim war, ein moderner
Groß- und Kleinkaliberschießstand mit Schützenhalle
in Betrieb genommen werden. |
| 1934 |
Am
14., 15. und 16. Juli feierte der Bürgerschützenverein "Hubertus"
Zweckel auf dem Gelände des Hofes Kiekenberg sein zweites Schützenfest,
an dem Schützengeneral Johann Breik, den von Heinrich Tenbusch
sen. geschnitzten Vogel von der Stange schoss. Königin wurde
Agnes I. Kiekenberg. |
| 1937 |
Zum
25-jährigen Vereinsjubiläum, das am 3., 4. und 5. Juli 1937
mit einem Jubiläumsschützenfest gefeiert wurde, zählte
der Verein rund 270 Mitglieder und konnte unter anderem auf sportliche
Erfolge, wie den Sieg in der Kreismeisterschaft des Emscher-Lippe-Landes
1935 und 1936, zurückblicken.
Mit dem Vogelraub in der Nacht vom 4. auf dem 5. Juli 1937, durch
die Mitglieder des Schützenvereins Gladbeck-Mitte Heinrich Schwarte
und Karl Thrien, nahm das Jubiläumsschützenfest einen kuriosen
Verlauf:
Zu einer Auslösung des geraubten Vogels gegen eine Bierspende
von 200 Litern seitens der Hubertusschützen, wie von den Vogelräubern
gefordert, kam es nicht. Stattdessen begann das Vogelschießen
der Zweckeler Schützen pünktlich um 9.00 Uhr am Montag auf
einen, in Nachtarbeit durch die Gebrüder Heinrich und Theo Tenbusch
sen. neu angefertigten, Vogel.
Schützenkönig wurde Anton I. Geismar der Emma I. Bauer zur
Schützenkönigin wählte. |
| 1938 |
Der
Fall des Vogelraubes wurde am 29. Juni 1938 noch vor einem Schützengericht
verhandelt und endete mit einer Verurteilung zu einer Runde Bier für
alle anwesenden Schützen, der Verpflichtung der Schuldigen zum
Wachdienst für den Vogel des Rentforter Schützenfestes im
August sowie der Überstellung des geraubten Vogels in einem Festzug
an das Gladbecker Heimatmuseum. |
| 1939
- 1945 |
Während
des Krieges leitete Oberst Johann Raulf unter großen Schwierigkeiten
den Verein, denn in dieser Zeit waren Schützenvereine verboten.
Schießstand und Schützenhalle fielen 1944 den Bomben zum
Opfer, die Pokale wurden gestohlen und 13 vereinseigene Gewehre mussten
bei Kriegsende an die Alliierten übergeben werden. Nur die Fahne
konnte von einigen Mitgliedern bei Bauer Döveling in Sicherheit
gebracht werden. |
| 1951 |
Der
Tod von Oberst Fritz Bauer im Jahr 1951 und seine Beisetzung unter
Teilnahme vieler Schützenbrüder bildeten den äußeren
Anstoß für den Wiederaufbau des Vereins. |
| 1952 |
Das
40-jährige Vereinsjubiläum 1952 sollte im Juli mit einem
Schützenfest dem 1. Schützenfest in Gladbeck nach dem 2.
Weltkrieg - unter der Leitung von Anton I. Geismar begangen werden.
Die Vorstandsmitglieder der Hubertusschützen Otto Spielhoff,
Peter Erdmann, Heinrich Tenbusch sen. und Anton Geismar engagierte
sich Anfang der fünfziger Jahre auch beim Aufbau des Schützenkreises
Gelsenkirchen und des Westfälischen Schützenbundes.
Mit dem Jubiläumsschützenfest 1952 ging die 15-jährige
Regentschaft von König Anton I. Geismar zu Ende. Seine Königin
Emma I. Bauer zwischenzeitlich schwer erkrankt - hatte zuvor aus diesem
Grund die Königswürde an Hedwig I. Hüsgen übergeben.
Das Vogelschießen konnte Clemens I. Kläsener für sich
entscheiden. Seine Königin wurde Gertrud I. Eing.
Unter der Leitung von Schießmeister H. Tenbusch jun. konnte
ab 1952 der Schießsport wieder an Bedeutung gewinnen. |
| 1956 |
Bei
dem am 7., 8. und 9. Juli anstehenden Schützenfest löste
Johann II. Holländer den amtierenden König Clemens I. Kläsener
ab und wählte Toni I. Strangemann zu seiner Königin. |
| 1959 |
Die
Generalversammlung vom 12.01.1959 brachte Veränderungen in der
Vereinsführung mit sich:
Der Vorsitzende Anton Geismar wurde Ehrenvorsitzender und Otto Spielhoff
übernahm für 2 Jahre erneut den Vorsitz.
Beim Schützenfest am 27., 28. und 29. Juni 1959 konnte Hans-Werner
Haase die Königswürde erringen und wählte Edith I.
Wachtmeister zu seiner Königin. |
| 1961 |
Im
Verein vollzog sich der 1959 von O. Spielhoff gewünschte Führungswechsel
und Johannes Wachtmeister übernahm auf der Generalversammlung
am 06.01.1961 das Amt des 1. Vorsitzenden.
Die Versammlung beschloss auch die Erneuerung der Schießstände
und nach kurzer Planung erfolgte auf dem Gelände Kiekenberg unter
Leitung des Geschäftsführers Walter Thelen in Eigenleistung
der Bau eines neuen Kleinkaliberstandes, der am 22.10.1961 von Bürgermeister
Harnischfeger eingeweiht werden konnten. |
| 1962 |
Wie
beschlossen, wurde das Schützenfest zum 50-jährigen Vereinsbestehen
vom 19. bis 21. Mai 1962 gefeiert. Nach 1200 Schuss konnte Damian
Köhler den zähen Vogel von der Stange holen. |
| 1964 |
Der
erst 1961 errichtete Kleinkaliberstand musste bereits 1964 wieder
für die Entstehung eines Wohngebietes aufgegeben werden. |
| 1966 |
Unter
der Leitung von Oberst Hubert Eing sen., der 1964 zum 1. Vorsitzenden
gewählt worden war, feierte der Verein vom 24. bis 26.6.1966
das achte Schützenfest in dessen Verlauf Joseph I. Luggenhölscher
nach 6-stündigem Wettkampf König wurde. Als Königin
wählte er Hildegard I. Optatzy. Als diese die Königswürde
1968 an den Verein zurückgab, wählte König Joseph I.
seine Frau Johanna I. Luggenhölscher zur neuen Königin. |
| 1969 |
Die
seit dem Verlust des Schießstandes 1964 andauernde Suche nach
geeigneten neuen Räumlichkeiten war, insbesondere durch die Initiative
des 1969 zum Sportleiter gewählten Schützenbruders Karl
Wist und seiner Schießgruppe, erfolgreich und so konnte am 28.07.1969
ein moderner, mit 6 Schießbahnen ausgestatteter Luftgewehrstand
in der ehemaligen Wurstküche der Gaststätte Lindemann im
Rahmen eines Preisschießens eingeweiht werden. |
| 1970 |
Im
Verlaufes des am 13., 14. und 15 Juni veranstalteten Schützenfestes
löste nach 7. Stunden Wettkampf Karl Wist den amtierenden Schützenkönig
Joseph I. Luggenhölscher ab und wählte bei der Proklamation
durch Stadtdirektor Dr. Teufert Ingeborg Richters zu seiner Königin. |
| 1971
- 1974 |
Während
der Regentschaft von Karl I. Wist und Ingeborg I. Richters vollzog
sich im Vereinsvorstand ein weiterer Wechsel. 1971 wurde zunächst
Ernst Wloch zum Nachfolger von H. Tenbusch sen. der sein Amt als 1.
Schatzmeister zur Verfügung gestellt hatte und 1974 übernahm
H. Tenbusch jun., nach einstimmiger Wahl durch die Jahreshauptversammlung,
für lange Jahre das Amt des 1. Vorsitzenden von seinem Vorgänger
Oberst H. Eing. Dieser hatte das Amt altersbedingt niedergelegt.
1974 endete mit dem 10. Zweckeler Schützenfest, das am 09.,10
und 11. Juni auf dem Festplatz am Grünen Weg nahe der Zweckeler
Herz-Jesu Kirche stattfand, die Regentschaft von Karl I. Wist, denn
nach viereinhalbstündigem Vogelschießen war der 80-jährige
Peter I. Erdmann, der sich damit einen lang gehegten Wunsch erfüllt
hatte, neuer Zweckeler Schützenkönig. Seine Königin
wurde Elisabeth I. Petering. |
| 1978 |
Die
Thronfolge nach Peter I. Erdmann trat beim 11. Zweckeler Schützenfest
am 17., 18. und 19. Juni 1978 Alfred I. Herbst an, der sich in zweieinhalbstündigem
Wettkampf in der Mittagshitze des 19. Juni beim Schießen um
die Königswürde durchsetzen konnte. Als Schützenkönigin
wählt er Cäcilia I. Tenbusch. |
| 1982 |
Hubert
I. Richters wurde beim Vogelschießen zum Schützenfest 1982,
das die Hubertusschützen am 05., 06 und 07. Juni rund um das
Festzelt am Grünen Weg feierten, der langjährige 1. Geschäftsführer
der Hubertusschützen Schützenkönig. Zur Königin
erkor er Brunhilde I. Klenner. |
| 1986 |
Nach
rund 17 Jahren bereitete der vereinseigene Schießstand erneut
Sorgen, denn im Jahr des 75. Gründungsjubiläums 1986 mussten
erneut andere geeignete Räumlichkeiten für dessen Unterbringung
gefunden werden. Beim Vogelschießen vom 12. bis 14. Juli wechselte
die Königswürde auf Heinz I. Balk, der im Wettkampf mit
dem 1. Vorsitzenden Heinz Tenbusch der Glücklichere war.
Seine Schützenkönigin wurde Maria I. Haase. Im Oktober 1986
konnte eine neue Schießstandunterbringung gefunden werden. In
einem Bunker an der Bohnekampstraße richteten die Hubertusschützen
einen neuen Luftgewehrstand mit Vereinsheim ein. |
| 1990 |
Mit
einem Vogelschießen am 4., 5. und 6. August 1990, das in der
für die Vereinsgeschichte einmaligen Rekordzeit von weniger als
zweieinhalb Stunden ausgetragen wurde, konnte der 1. Vorsitzende Heinrich
I. Tenbusch, die Königswürde erlangen. Er wählte Gerda-Marie
I. Müller zu seiner Königin. |
| 1994 |
Mit
dem Vogelschießen anlässlich des vom 17. - 19. September
1994 gefeierten 15. Zweckeler Schützenfestes begann die Regentschaft
von Schützenkönig Ernst I. Wloch, der mit einem eher ungewöhnlichen
Königsschuss - der Vogel fiel unerwartet kurz nach der Mittagspause,
nachdem der glückliche Schütze bereits den Stand wieder
verlassen hatte -, für sich entschied. Als Königin wählte
er Hilde I. Schäfer. |
| 1998 |
Mit
dem 97-sten Schuss bei dem von regnerischem Wetter bestimmten Vogelschießen
zum 16. Schützenfest, das am 12., 13. und 14. September 1998
erstmalig auf der "Festwiese Zweckel" an der unteren Rottstraße
gefeiert wurde, übernahm Michael I. Fehst als jüngster König
der Hubertusschützen und auch aller anderen Gladbecker, die Regentschaft.
Gemeinsam mit seiner Königin Tanja I. Nieding setzte sich der
27-jährige König und aktive Sportschütze in besonderer
Weise für die am Schießsport begeisterten Jugendlichen
ein. |
| 2002 |
Für
das Schützenfest zum 90-jährigen Vereinsjubiläum am
20., 21. und 22. Juli 2002 wurde der Festplatz wiederum an der unteren
Rottstraße hergerichtet. Friedhelm I. Kathage löste beim
Vogelschießen König Michael I. Fehst ab und wählte
Monika I. Kiekenberg zu seiner Königin.
Zum Schützenfest 2006 regierten König Friedhelm I. Kathage
und Königin Claudia I. Grewer die Hubertusschützen - nachdem
Königin Monika I. Kiekenberg 2005 die Krone an König und
Verein zurück gegeben hatte. |
| 2003
/ 2004 |
Wie
bereits vor dem Jubiläumsschützenfest 2002 geplant, vollzog
sich dann 2003 / 2004 im Vereinsvorstand ein Wechsel, bei dem Ernst
Wloch nach 32 Jahren das Amt des 1. Schatzmeisters an Reinhold Will
übergab. Heinrich Tenbusch jun. - seit 30 Jahren Oberst und 1.
Vorsitzender - stellte seine beiden Ämter zur Verfügung
und im Amt des Oberst folgte ihm, der für seine Verdienste um
den Bürgerschützenverein "Hubertus Zweckel" Ehrenvorsitzender
wurde, Karl Wist nach. Das Amt des 1. Vorsitzenden und damit die Leitung
des Vereins übernahm nach einstimmiger Wahl durch die Jahreshauptversammlung
Friedhelm Wiedenhöft. |
| 2006 |
Im
Verlauf des am 09., 10. und 11 September 2006 veranstalteten Schützenfestes
löste Reinhold I. Will den amtierenden Schützenkönig
ab und wählte Claudia II. Balling zu seiner Königin. |
| 2008 |
Nach
über 6 Jahren hat Karl Wist seinen Posten als Oberst auf der
Offiziersversammlung zur Verfügung gestellt. Einstimmig wurde
Jürgen Walkowiak zum neuen Oberst gewählt. |
| 2010 |
Im
März 2010 wurde der 1. Vorsitzende Friedhelm Wiedenhöft
einstimmig wiedergewählt. |